Forum Canis / MEDEA – Medical Training

Wenn Pflege zur Herausforderung wird

Individuell begleiten. Verhalten verstehen. Vertrauen entwickeln.

Es braucht mehr als eine Trainingsübung

Wenn das Leben nicht nach Trainingsplan verläuft und Pflege zur Herausforderung wird, braucht es mehr als eine Trainingsübung. Es braucht Verständnis für den Hund.

Ob Fellpflege, Krallenschneiden, Ohrenkontrolle oder der Besuch beim Tierarzt: Was für uns eine notwendige Routine ist, kann für Hunde mit Unsicherheit, Stress oder belastenden Erfahrungen verbunden sein.

Manche Hunde weichen aus, andere erstarren, wehren sich oder zeigen deutlich, dass ihnen eine Situation zu viel wird. Für ihre Menschen ist das häufig eine große Belastung. Sie möchten ihrem Hund helfen, wissen aber nicht immer, wie sie ihn in diesen Momenten richtig unterstützen können.

Genau hier setzt MEDEA – Medical Training bei Forum Canis an.

Ich begleite Mensch-Hund-Teams dabei, einen individuellen Weg zu finden, auf dem notwendige Pflege- und Behandlungssituationen besser bewältigt werden können. Dabei betrachte ich nicht nur die Handlung, die ein Hund lernen soll, sondern auch seine Erfahrungen, seine Körpersprache und die Beziehung zu seinem Menschen.

Nachhaltige Veränderung beginnt dort, wo wir genauer hinsehen und verstehen, was ein Hund uns mitteilt.

Hündin Anka steht entspannt auf einem Behandlungstisch, ein Stethoskop um den Hals

Den Hund verstehen, bevor wir etwas von ihm verlangen

Hunde kommunizieren ständig – oft sehr leise und für uns Menschen nicht immer unmittelbar erkennbar. Kleine Veränderungen in Körperhaltung, Blick, Muskelspannung oder Bewegungsverhalten können wichtige Hinweise darauf geben, wie ein Hund eine Situation erlebt.

Durch meine langjährige Erfahrung in der Hundepflege und im Hundetraining habe ich gelernt, gerade auf diese feinen Signale zu achten.

Bei MEDEA geht es deshalb auch darum, dass Sie Ihren Hund besser lesen lernen. Sie sollen erkennen können, wann er sich sicher fühlt, wann Unsicherheit entsteht und wann ein Trainingsschritt verändert werden sollte.

Wir arbeiten nicht daran, Warnsignale zu unterdrücken oder einen Hund dazu zu bringen, etwas um jeden Preis auszuhalten. Wir schaffen Voraussetzungen dafür, dass Vertrauen wachsen kann und Kooperation möglich wird.

Medical Training, das zu Ihrem Hund passt

Jeder Hund bringt seine eigene Geschichte mit. Was für den einen problemlos möglich ist, kann für einen anderen eine große Herausforderung darstellen.

Deshalb gibt es bei MEDEA kein starres Trainingsprogramm, das unabhängig von Persönlichkeit, Lernerfahrungen und individueller Belastbarkeit abgearbeitet wird.

Wir schauen gemeinsam auf Ihre Situation und entwickeln einen passenden Trainingsweg. Dabei können unter anderem folgende Themen im Mittelpunkt stehen:

  • Bürsten, Kämmen und weitere Fellpflegemaßnahmen
  • Berührungen und die schrittweise Vorbereitung auf notwendige Pflegehandlungen
  • Krallenpflege sowie die Kontrolle von Pfoten, Ohren und anderen Körperbereichen
  • Vorbereitung auf tierärztliche Untersuchungen und Behandlungen
  • Unsicherheit gegenüber fremden Personen und ungewohnten Berührungen
  • der Aufbau von Vertrauen nach schwierigen oder belastenden Erfahrungen
  • die Unterstützung des Halters im Umgang mit Stress- und Abwehrsignalen seines Hundes

Welche Schritte sinnvoll sind, richtet sich immer nach dem einzelnen Mensch-Hund-Team.

Vertrauen zu Hause aufbauen – auf fremde Situationen vorbereiten

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt darin, die Pflege durch den eigenen Menschen und den Umgang mit fremden Personen von Anfang an zu berücksichtigen.

Der Hund soll nicht nur lernen, bestimmte Handlungen in einer vertrauten Trainingssituation zuzulassen. Er soll auch auf Situationen vorbereitet werden, in denen andere Menschen ihn untersuchen, pflegen oder behandeln müssen.

Gleichzeitig stärken wir die Fähigkeiten des Halters, die Signale seines Hundes zu erkennen und ihn angemessen zu begleiten.

Dazu gehört auch, zunächst dort anzusetzen, wo Sicherheit entstehen kann: im vertrauten Umfeld und in der Zusammenarbeit mit dem eigenen Menschen. Erst wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind, werden weitere Personen und schwierigere Situationen einbezogen.

Denn ein Tierarztbesuch oder ein Termin im Hundesalon sollte nicht unnötig zu einer Belastungsprobe werden. Und wenn medizinische Maßnahmen einmal nicht aufgeschoben werden können, braucht es einen verantwortungsvollen Umgang mit der Situation und den Grenzen des Trainings.

Meine Arbeitsweise: individuell, persönlich und alltagsnah

Ich arbeite ausschließlich im Einzeltraining. So bleibt ausreichend Raum, um die Bedürfnisse des Hundes, die Möglichkeiten seines Menschen und die jeweilige Ausgangssituation genau zu berücksichtigen.

Mit meiner Erfahrung aus 24 Jahren Hundepflege, meiner Tätigkeit als Hundetrainerin und Verhaltensberaterin sowie meinen Qualifikationen im Coaching und in der psychologischen Beratung verbinde ich praktische Erfahrung mit einem differenzierten Blick auf Verhalten, Lernen und Beziehung.

Mein Ziel ist es, Ihnen nicht einfach Übungen an die Hand zu geben. Ich möchte Sie dabei unterstützen, Ihren Hund besser zu verstehen, seine Bedürfnisse wahrzunehmen und ihm in herausfordernden Situationen mehr Sicherheit vermitteln zu können.

MEDEA steht für einen individuellen Weg, auf dem Pflege und medizinische Versorgung nicht losgelöst von der Beziehung zwischen Mensch und Hund betrachtet werden.

Andrea Hendges-Tiburcy sitzt im Garten auf einer Bank, neben ihr ein kleiner heller Hund

Für wen ist MEDEA geeignet?

MEDEA richtet sich an Menschen, deren Hunde Schwierigkeiten bei der Pflege, beim Tierarzt oder bei körperlichen Berührungen haben. Das Angebot eignet sich ebenso für Halter, die ihren Hund frühzeitig und vorausschauend auf notwendige Pflegemaßnahmen und Untersuchungen vorbereiten möchten.

Auch wenn bereits negative Erfahrungen gemacht wurden, kann ein individuell abgestimmtes Training helfen, neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Wichtig: Bei plötzlichen Verhaltensänderungen oder ausgeprägter Berührungsempfindlichkeit sollten zunächst mögliche Schmerzen oder andere medizinische Ursachen tierärztlich abgeklärt werden.

Forum Canis / MEDEA – Medical Training für Hunde

Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, was Ihr Hund braucht

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Sie müssen nicht warten, bis Pflege oder Tierarztbesuche zu einem großen Problem geworden sind. Und Sie müssen auch nicht allein herausfinden, wie Sie Ihren Hund am besten unterstützen können. Im persönlichen Gespräch schauen wir auf Ihre Situation und besprechen, welche Möglichkeiten es für Sie gibt.

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